Abschlusswort

Oberbürgermeister Roland Dantz
Oberbürgermeister Roland Dantz

Unser Kamenz, unsere „Stadt am Stein  - ist eine Pracht!“, so heißt es in dem schönen Lied „Stadt am Stein“.

 

Liebe Kamenzer Schülerinnen und Schüler, werte Eltern,

ich grüße auch die Schüler und Elternaus den Nachbarorten von Kamenz, sowie die Bürgermeisterkolleginnen aus Schwepnitz und dem Haselbachtal,

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt,liebe Gäste aus nah und fern,

weiterhin begrüße ich unsere Schützenkönigin Elke Domaschk sowie die Bürgerschützenkönigin Evi Hürrig sowie unseren Schützenkönig Bernd Asselmann.

 

Da stehen wir nun wieder auf unserem Kamenzer Marktplatz – und ich denke, mit einem lachenden und einem weinenden Auge: So ist es jedes Jahr, wenn unser schönes Fest zu Ende geht. Wir haben wunderbare Festumzüge erlebt und ihr Kinder, ihr jungen Leute, ihr habt das wirklich toll gemacht! Es war wirklich Spitze!

 

Was aber wären die Forstfestauszüge, ohne den prächtigen Blumenschmuck? Wir alle haben ein Blumenmeer erlebt, das von den fleißigen Händen unserer Gärtnerinnen und Gärtnern, den Floristen unserer Stadt geschaffen wurde. Der Gärtner Petasch ließ auf seinen Firmenwagen schreiben: „Blumen sind das Lächeln der Erde.“ Über die ganze Zeit, besonders am Montag, und am heutigen Tag haben wir dieses Lächeln erlebt und genießen können. Ja, unsere festlich geschmückte Stadt hat alle Gäste und Einwohner in all den Forstfesttagen mit einem Lächeln begrüßt.

 

Wir halten unsere Traditionen hoch, wir lieben unsere Heimat. Das ist in unserer Stadt seit hunderten von Jahren so. Ihr, die Kleineren, die Kinder, führt sie weiter. Es ist eine große Freude und erfüllt uns alle mit Stolz, wie Ihr mit Freude und Tapferkeit die Kränze, Lyren, Bögen und vieles mehr präsentiert. So waren auch in diesem Jahr die Festumzüge – einfach gesagt – eine Augenweide.

 

Eines Tages könnt ihr vielleicht genauso, wie eure Eltern und Großeltern heute das Forstfest miterleben. Und dann ist es vielleicht auch möglich, dass ihr Jahrzehnte später im hohen Alter ebenfalls vom Balkon des Rathauses die Pracht auf dem Marktplatz bestaunt.

 

Wir haben viele ehemalige Kamenzer begrüßen können, die gerade zur Forstfestzeit ihre Heimatstadt besuchen. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen und aus den unterschiedlichsten Gegenden in ihre Heimatstadt zurück. Dann schauen sie – mitunter auch nach Jahren – in Kamenz vorbei und suchen das „alte“ Kamenz, aber vergleichen auch, was sich geändert hat.

 

Es ist wie in ein altes Haus zurückkehren, in dem man früher jahrelang gelebt hat bzw. aufgewachsen ist. Wie heißt es doch in dem schönen Kamenz-Lied „Stadt am Stein“: „Wer dich einmal ins Herz geschlossen hat, der gibt dich nie wieder frei.“ Ja, der kehren viele  um Bartholomäus in ihre Stadt zurück.

 

Und ist es nicht Vertrautheit, wenn man sich selbst nach vielen Jahren in den heutigen Gesichtern der fröhlichen Kinder beim Forstfestaus- und -einzug wiederzuerkennen glaubt?

 

Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, habt – gemeinsam mit Euren Eltern und Großeltern sowie Euren Lehrern – wieder gezeigt, dass unser Forstfest ein lebendiges Fest ist. Ich sage es gern noch einmal mit einem großen Dank an Eure Eltern, Großeltern und vor allem an Eure Lehrer und Lehrerinnen: Ihr alle habt das richtig Klasse gemacht! – VIVAT, VIVAT HOCH!

 

Wir erlebten den Trubel im Forst, ein beeindruckendes Feuerwerk und unsere  neue Blütenkönigin – Julia die Erste. Die Mitglieder des Forstfestkomitees und des Fördervereins mit Volker Schmidt an der Spitze haben wieder viel dafür getan, dass auch das diesjährige Forstfest ein Ereignis für uns alle wurde. Ich denke, sie spüren einfach, dass – neben allem Vergnügen, welches unserem Fest innewohnt – da etwas ist, was uns mit der Vergangenheit verbindet. Denn die Tradition unseres Schul- und Heimatfestes gibt es in dieser Art und Weise nur, weil sie von den Kamenzerinnen und Kamenzern und viel Freunden unserer Stadt gelebt wird.

 

Und damit dies auch gelingen kann, haben wieder sehr viele Menschen mitgeholfen, damit sich unser Stadt im Festkleid zeigen kann: Weit über 200 Rankewinder und -winderinnen waren sehr fleißig und so zahlreich erschienen, dass in Rekordzeit die Ranken für das Rathaus, unsere 1. Oberschule und den Andreasbrunnen gewunden werden konnten.

 

Unser Dank, ist natürlich auch an die vielen kommunalen und ehrenamtlichen Kräfte gerichtet sowie an die Unternehmen, die uns unterstützt haben. Auch die  Mitarbeiter der KDK und der Stadtverwaltung haben sich engagiert eingebracht, um den Kamenzern und deren Gästen ein schönes und gemütliches Zuhause zu präsentieren.

 

Unsere Gärtner und Gartenbaubetriebe arbeiteten, im Vorfeld unseres Festes „bis zum Anschlag“, um uns am Montag und Donnerstag mit einem Blütenmeer zu bezaubern. Mehr als 560 Blumenschmuck – Meisterwerke wurden  mit großer Liebe und Können gefertigt. Darunter 408 Kränze der unterschiedlichsten Art, 40 Lyren und Bögen und vieles mehr.  Dies zu sehen, war eine wirkliche Schau!!

 

Wir danken den fleißigen Helfern der Gärtnereien Scheffler, Petasch, Steiger,  Hoffmann, unserer Stadtgärtnerei und dem Blumengeschäft Merbitz für diesen Fleiß und für ihr Forstfestherz, das sei seit vielen Jahren zeigen! Immerhin galt es rund 1280 Schülerinnen und Schüler zu versorgen. Ein Teilnehmerrekord, wie es ihn seit über sieben Jahren nicht mehr gegeben hat!

 

Weiter gilt unser Dank auch: den  Kirchen in unserer Stadt und besonders den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr  sowie dem Deutschen Roten Kreuz, den Sportvereinen, dem Schießausschuss und der Deutschen Bank, die unser Schüler bei den Auszügen mit Getränken versorgte und nicht zuletzt den Brauereien bzw. Sponsoren – bis hin zum Alzeyer Weingut Born –, die den Bieranstich (und Weinanstich) zu einem flüssigen Erlebnis werden ließen.

 

Nicht vergessen werden darf die schon erwähnte Blütenkönigin Julia Petzold – oder richtiger: Julia die Erste –, die von Kamenzer Gewerbetreibenden eingekleidet und betreut, unsere Stadt mit weiblicher Anmut und Kamenzer Liebreiz repräsentierte.

 

Erinnert sei auch an das Treffen der Schützenvereine der Region Westlausitz am Forstfestsonntag, die sich zum 22. Mal auf dem Marktplatz versammelten.

Liebe Gäste, liebe Kamenzer und Kamenzerinnen!

Was wäre unser Forstfest ohne Blasmusik? Und so bedanke ich mich besonders bei unserem Orchester der Lessingstadt Kamenz, unseren Koliner Freunden und allen, die musikalisch zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Das Eröffnungskonzert auf dem Marktplatz am Freitag mit Unterstützung des Chores der Lessingstadt Kamenz wird sicher vielen in Erinnerung bleiben. Auch dafür herzlichen Dank!

 

Ich danke allen Unterstützern, die mit Geld- und Sachleistungen geholfen haben, dass unser Forstfest so gelingen konnte. Besonders hervorgehoben sei hier in diesem Jahr das Kamenzer Autohaus Elitzsch, welches durch seine großzügige Unterstützung das Feuerwerk am Mittwochabend finanzieren half.

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kinder

nicht zuletzt möchte ich mich aber auch noch einmal bei Euch als Hauptakteure der Festumzüge bedanken. Vorbereitet von Euren Eltern seid Ihr es, liebe Kinder und Jugendliche, die unserem Forstfest das besonderen Gepräge gebt. Gemeinsam, mit Euren Lehrerinnen und Lehrern der Grund- und Oberschulen und des Gymnasiums und auch der Förderschulengelingt es Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, immer wieder, dem Kamenzer Forstfest seinen besonderen Glanz zu verleihen. Ich denke, das ist ein kräftiger Beifall wert! Und so rufe Euch nach alter Tradition gern noch einmal ein „VIVAT, VIVAT  HOCH!“ zu.

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Eltern, liebe Gäste,

unser einzigartiges Schul- und Heimatfest lebt alle die Jahre von der Selbstlosigkeit und der Großzügigkeit sowie der Unterstützung unserer Menschen. Wir denken an die ereignisreichen Tage zurück, an die Treffen mit Freunden und Bekannten, an die vielen Gespräche über die Zeit der Vergangenheit, aber auch über die Zeit, die vor uns liegt. 

 

Wir freuen uns, dass Ihr, die heutigen Erstklässler, in wenigen Jahren das Gymnasium an der Henselstraße besuchen könnt oder die Wahl habt, zwei sehr gut ausgestattete Oberschulen zu besuchen. Dafür haben wir mehr 6 Jahre gekämpft. Wir haben Unterstützer gefunden und gemeinsam – besonders für unsere Kinder – für die Enkel und die Generationen, die danach kommen, viel erreichen können. 

 

 

Lieber Kinder, liebe Eltern liebe Kamenzerinnen und Kamenzer, liebe Freunde unseres Forstfestes,

nun liegt das Forstfest 2016 hinter uns und wir dürfen allen dafür danken. „Blumen sind das Lächeln der Erde“, so war es zu lesen. Vom Freitagabend an bis zu diesem Augenblick, hat unsere Stadt mit einem besonderen Augenzwinkern, mit einem Forstfestlächeln in die Welt gestrahlt.

 

Wir freuen uns darauf, dass es auch im nächsten Jahr so sein wird. Ein „VIVAT, VIVAT HOCH!“ auf unser Forstfest und auf Sie alle! Genießen Sie jetzt noch das Abschlusskonzert des Oberlichtenauer Spielmannszuges, des Blasorchesters der Lessingstadt Kamenz, der Stadtkappelle und der Bischofswerdaer Spielleute  auf dem Markt.

 

Kommen Sie gut nach Hause! Mit der schönen Aussicht – auf das nächste, das kommende Forstfest 2017, erkläre ich das diesjährige Forstfest für beendet.

 

(Für die Veröffentlichung im Internet leicht bearbeitet)